den augenblick fühlen und verbuchstaben
leben wollen, heißt lieben wollen.
schuppen abwerfen, frisch werden.
euphorisch die blüten, die blühen.
sie sehen keine knospen mehr.
erwartung halten, mag weite sein.
licht versenden und schattenspringen.
im kreisverkehr ist die gerade der kürzeste weg.
keine ampel regelt diesen verkehr.
wagnis gewinnen, scheint siegreich zu sein.
der platz lauscht den bäumen.
der rausch der tiefe ist wechselhaft.
der rücken voll dornen.
angst ist geheimnisvoll schwanger.
sie schmerzt voll unbekannter echos.
zellen zittern trauerfreude.
und zerschellen am sonnengeflecht.
weite kann nah wirksam sein.
allein sein ein familientod.
feuer und mond, blut und erde,
berge klettern in meinem tal.
©tiwaz’2010