den augenblick fühlen und verbuchstaben
vieles freut, vieles tut leid, vieles tut viel, manchmal die einsamkeit. wenig passiert, wenig wird befreit, wenig kann blühen, in der zweisamkeit. alles schmerzt, alles verliert, alles geht weg, und nichts wird verspürt. vieles ist da, vieles versäumt,...
Post leseneinfühlen jüngst erhaschen dürfen, eine seltene blüte im dürren acker, vertrauen tief ins mark, stummes erzählen und lautes zuhören, ein gefühl alter treue, schwärmen von wärme, und schwirren ans licht. verlangen nach früchten im leben, gefangen von der...
Post lesenmag lange her sein, dass ich das letzte mal geschrieben habe. viele monate und mehr. viel passiert bisher in zwanzigzehn. viel tod. mutti ging, horsti ging, oma ging heim. ... ich bin noch da.
Post lesenIch bin nicht tot, ich tausche nur die Räume, ich bin in Euch und geh’ durch Eure Träume. Michelangelo, 1475-1564
Post lesenhttp://www.youtube.com/watch?v=x3xYXGMRRYk&feature=fvst I was perched outside in the pouring rain Trying to make myself a sail Then I'll float to you my darlin' With the evening on my tail Although not the most honest means of travel It gets me there...
Post lesenZerrissener Hier nicht ganz und dort nicht mehr. Fern sein, schweben, den Heimathafen bersten lassen, während das Morgen in der Seele implodiert. Luxus unverbrauchter Ewigkeiten. Das Heute erdrückt. Jetzt schimmert fahl im weißen Augenschein und schließt...
Post lesenund wieder etwas aus den Aufzeichnungen von 1995: eine beobachtung während eines festes anlässlich des geburtstages unserer urgroßmutter. Der Knab' im Schutze des Geästs, etwas erspäht zu linker Hand, zu fortgeschrittner Stund' des Fests sind seine Beine...
Post lesenGott schläft im Stein, erwachet in der Pflanze, lebt im Tier, und aufersteht im Menschen. (indisches Sprichwort)
Post lesenNachfolgende Zeilen habe ich aus einem jetzt gefundenen Kalender von 1995 (Vatertod Berlin auch). 22.8.1995 Du lehrst mir vom Leben doch bist du nicht mein Lehrer, Du stopfst meine Socken, doch bist du nicht mein Schneider, Du liebst mich seit Ewigkeiten,...
Post lesen11.12.1995 Berlin Es ist eine halbe Stunde nach zweiundzwanzig Uhr. Wir sitzen im „Sanssouci" auf der Fahrt nach Berlin und nähern uns einem größeren Bahnhof. Aus dem Lautsprecher erfahren wir wo wir sind. Leider verstehe ich kein Slowakisch. Wir halten...
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