den augenblick fühlen und verbuchstaben
ein name steht für berlin,
für uns seltsam und fremd,
wir fliegen hin,
quartieren uns ein.
thang long steht am hotel,
wir sind müde,
gehen zimmer,
und schlafen klein.
ein tag für julia,
ein tag für sie,
trotten durch alex,
und plätze wie die.
wasser und lego,
tiere wie stein,
verbringen den tag,
an der spree war es rein.
jubiläum für sie,
routine für mich,
novize im flug,
weg für ihr sich.
erfolg am papier,
wen kümmert es morgen,
statistik erfüllt,
mit schmerzen geborgen.
frauen und männer,
die alle nur drängen,
überkopf schwelen,
träume versengen.
rauchblau,
allein in der menge,
es klopft die bedrängnis,
in drückender enge.
aus und flug,
die tage vorüber,
gesund und gelandet,
der urlaub hinüber.
der schatten geht mit,
bleibt nicht sitzen im flieger,
die sehnsucht nach weg,
beklemmt mich schon wieder.
kurze tage,
weite ferne,
allein in familie,
fehlt mir die wärme.
tiwaz©2010