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den augenblick fühlen und verbuchstaben

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gedanken

nichts und mehr

manchmal steht die luft, weint das blatt, das fliegen wollte manchmal friert das wasser, weint der fisch, der springen wollte manchmal stirbt der geist, weint die seele, die spüren wollte manchmal fällt der schnee, weint das grün, das blühen wollte manchmal...

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zwanzigelf

zehn vorbei, ruft elf herbei, nicht gleich. weint sehnsucht. schnee in sorgen, wasserkalt, kuscheleis, in dir fühl ich geborgenheit. tränst mich, drück dich, hoff dich, halt mich. wechselbad, eis, heiß, du, mich, ich, dich. allein. gemeinsam, dann wir....

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und dann genug mond

vieles zählt nicht mehr, manches erregt mich mehr, alles schweigt sich laut, zur zeit ist nichts vertraut. tränen sind nicht weiß, sie sind weniger als mann sieht und mehr als frau denkt, transparent wie schweiß. behütete einsamkeit, breitet sein federkleid,...

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nachtweinen

schöne nacht. stille im traum. leise luft, füllt den raum. ein wegtauchen. zwei gedanken. drei träume. vier geschichten. du, ich - wir. ich, du - uns. wir, uns - ich. du. weggleiten ins wunderland. zugangscode nur mir bekannt. sehnsucht nach liebe. wärme...

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erlebnis welt

blicke der sonne erhaschen, mit wolken den himmel vernaschen, honig fließen lassen licht in dunklen gassen. es geht uns gut im leben, darum haben wir es so gern. darum eben. aber, was ist noch geblieben? noch herrlich im vergangenen jahr, bringt heute...

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begegnung

schneeflocken umtanzen zart mein herz, im kopf rieselt es leis' alles denken ist fern vom jetzt, ist schnee tatsächlich weiß? drehe mich um dich als trabant, berührt von dir erstrahlt mein wesen, fühl gutes licht in mir wachsen, als wäre es immer schon...

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septembererde

blüten sterben sich trocken, landen am boden warme umarmungen gefressen vom herbst, verlieren blätter die haut bis zum gerippe, verlieren sich in sich das skelett freit den boden, und vermählt sind alsbald wie liebe im traum. süss duftende krumen bekriechen...

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nahe sein

leise auf still, öffnet sich die pforte, die man will. erleben. dunkel wechselt licht, denn am gewählten platz sieht man schatten nicht. hervortreten. augen schließen augen, während körper sich umleiben, die das herz aussaugen. können. lippen stillen...

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un(d)bekannt

Du bist die leuchtende blume, die mir den alltag bunt färbt. Du bist der geruch des waldes, der meine nase entzückt. Du bist die melodie des vogelgesangs, die meine ohren bezierzt. Du bist das wasser, das meinen durst stillt. Du bist der baum, der mir...

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fließend

man wäre anders als ich. ist anders und ißt anders, doch fließt man weich, wellengleich. allein wird nie sein, nur wenn man vereint. ameisen am papier, formatieren sich hier. da ist was. das man nicht greifen kann, nicht begreifen vermag, einfach nur...

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